Diabetes mellitus

Typ-1-Diabetes
Der Diabetes mellitus Typ-1 tritt hauptsächlich bei Kindern und Jugendlichen auf. Da es bei den Betroffenen nach und nach zu einer vollständigen Zerstörung der Betazellen der Bauchspeicheldrüse kommt, in Folge dessen kein Insulin mehr produziert werden kann, muss das fehlende Insulin lebenslang in Form von Injektionen zugeführt werden. Mehrere Insulininjektionen und Blutzuckermessungen pro Tag sind in diesem Falle unerlässlich - eine tägliche Belastung, mit der die Patienten fertig werden müssen. Es gibt keine Möglichkeit, sich vor dem Ausbruch des Typ-1-Diabetes zu schützen - keiner der Betroffenen ist also für sein Schicksal selbst verantwortlich. Disziplin und genaue Planung stehen nun an Stelle von Spontaneität und Unbeschwertheit- gerade für Kinder ist das eine schwere Bürde, mit der sie ein Leben lang leben müssen.

Typ-2-Diabetes
Vom Typ-2-Diabetes waren bisher hauptsächlich ältere Menschen betroffen. In den letzten Jahren häufen sich aber die Fälle von übergewichtigen Kindern, die an Typ-2-Diabetes erkranken. Falsche Essgewohnheiten und mangelnde Bewegung sind hier der Auslöser. Eine verminderte Insulinwirksamkeit, bzw. eine Funktionsschwäche der Betazellen in der Bauchspeicheldrüse führen zu einem Anstieg des Blutzuckers. Typ-2-Diabetes kann unter Umständen mit Tabletten und Diät behandelt werden, eine Umstellung der Lebensweise ist hier von großer Bedeutung.

<"Iface>="MS Sans Serif" color="#009F00">ch spü re meinen Diabetes nicht, aber ich weiß, dass er mir in der Zukunft gefä hrlich werden kann, wenn ich nicht aufpasse." <="#009F00">(Katharina, 8 Jahre, seit 5 Jahren Diabetikerin)